Step 6: NEUE FELGEN & REIFEN

Was man beim Felgen- und Reifenkauf beachten muss

Für den perfekten Start in den Frühling fehlen nur noch die passenden Räder? Gar nicht so einfach – schließlich gibt es unzählige verschiedene Felgen- und Reifen-Modelle auf dem Markt.

Und dazu müssen die Räder nicht nur optisch zu dem Auto passen, sondern auch gleichzeitig rechtlich und sicherheitstechnisch alle Anforderungen erfüllen können.

Dass es für ein Auto nicht nur eine Möglichkeit gibt, ist bekannt. Aber welche ist die beste Lösung?
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ALCAR 3D-Felgenkonfigurator

In nur 3 Schritten zu den neuen Wunschrädern:
Automarke und Modell eingeben, Räder auswählen, Händler finden und durchstarten!

Los geht´s!
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Radfarbe

 

Egal ob glänzend oder matt, uni oder bunt, gestreift, mit Punkten oder exklusive, keramikpolierte Räder wie zum Beispiel die AEZ Steam.forged – alles ist möglich! Da stellt sich schnell die Frage, welche Leichtmetallräder in welchem Design am besten zum Auto passen.

Damit farbige Autos besser zur Geltung kommen, werden die Räder ganz klar in schwarz gewählt. Ein feuriges Rot oder ein strahlendes Gelb und dazu eine rabenschwarze Alufelge – das fällt auf und garantiert einen starken Auftritt.

Die absolute Trendsetter-Farbe ist jedoch „Gunmetal“ oder „Graphite matt“. Sie passt überall dazu, betont das Raddesign und lässt die Konturen im Kontrast zu vielen Farbvarianten stärker wirken.

EXPERTENHINWEIS: Wer sein Auto im Sommer gern auf Hochglanz bringt, wird mit polierten oder im Fachjargon „glanzgedrehten“ Rädern bestens bedient sein. Diese haben das gewisse Extra und lassen jedes Fahrzeug noch einen Tick edler auftreten.
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Felgengrösse


Aluminiumräder gibt es mittlerweile von 13 bis 30 Zoll. Dabei beschreibt die Maßeinheit Zoll den Felgendurchmesser und somit auch den Reifeninnendurchmesser. 1 Zoll entspricht 25,4 Millimeter.

Ein größeres Aluminiumrad ist in jedem Fall ein absoluter Hingucker. Bei trockener Fahrbahn verbessern größere Räder mit breiterer Ausführung der Reifen die Kurvenlage des Fahrzeugs und ermöglichen somit ein sportlicheres Fahrerlebnis.

ACHTUNG: Nicht jedes Rad passt! Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Blick in die ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis), ECE oder unseren ALCAR-Felgenkonfigurator. Jedes Auto hat bestimmte technische Vorgaben. Diese sind mitbestimmend bei der Auswahl der passenden Alufelgen.
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BEGRIFFSERKLÄRUNGen: BAR

 

Der Luftdruck eines Autoreifens wird in der Einheit Bar angegeben. Alle Sollwerte zum Reifendruck sind in der Bedienungsanleitung des Autos oder häufig auch im Tankdeckel oder an der Fahrertüre zu finden.
Wie hoch der Luftdruck sein muss, ist immer auch abhängig vom Gewicht bzw. der Beladung des Fahrzeugs. Ist ein Auto voll beladen, so muss auch der Luftdruck entsprechend erhöht werden.

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ALCAR Car-Specific Wheels

 

„Car-Specific Wheels“ sind Räder, die speziell für das gewünschte Fahrzeug entwickelt wurden. Bei der Verwendung dieser Räder sind keine Zentrierringe zur Montage notwendig. In den meisten Fällen können auch die am Fahrzeug befindlichen originalen Befestigungsmittel und Nabenkappen der Fahrzeughersteller verwendet werden.

3D Konfigurator
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DOT-Kennzeichnung

 

Die DOT-Nummer befindet sich an der Reifenflanke. Der eingepresste Code zeigt unter anderem das Herstellungsdatum des Reifens. Die Nummer 3315 steht beispielsweise für die 33. Kalenderwoche im Jahr 2015.

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Einpresstiefe (ET):

 

Sie bezeichnet den Abstand zwischen Radmitte und Radanschlussfläche und wird in Millimeter angegeben. Liegt die Anlagefläche tiefer als die Radmitte (negativer Wert), ergibt das eine höhere Spurweite, umgekehrt ergibt sich bei positiven Werten eine Verringerung der Spurweite.

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ECE

 

ECE steht für „Economic Commission for Europe“ und wird als großes E zusammen mit einer Ziffer in einem Kreis dargestellt. Die Ziffer gibt dabei das Land an, in dem das Produkt genehmigt wurde. E1 gilt beispielsweise für Deutschland.

Trägt ein Bauteil diese Kennzeichnung, wird damit garantiert, dass alle erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden. Das Rad ist somit für das im ECE-Gutachten registrierte Fahrzeug eintragungsfrei.
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Hump

 

Hump kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt „Höcker“. Der Hump sitzt auf beiden Seiten der Felgenschulter und verhindert ein Abrutschen des Reifens in das Felgenbett.

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Karkasse

 

Die Karkasse ist das tragende Gerüst des Reifens. Sie besteht aus mehreren Gewebeschichten, welche in den Gummi eingebettet sind und so als Festigkeitsträger funktionieren. Der TPI-Wert gibt an, wie fein bzw. wie dicht die Karkasse gewebt ist.

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Lochkreis

 

Der Lochkreis gibt die Anzahl und den Abstand der Gewindelöcher an. Die Zahl der Löcher bestimmt dabei die Zahl der Radschrauben oder Muttern, mit denen das Rad an der Radnabe montiert wird. Beispielsweise 5x112 steht für 5 Schraubenlöcher auf einem Lochkreis-Durchmesser von 112 mm.

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Nabe (Radnabe)

 

Als Nabe bezeichnet man ein Maschinenelement, das auf eine Welle, eine Achse oder einen Zapfen geschoben wird. Die Nabe bildet also die Verbindung von Rad, Radlager, Bremse und Antriebswelle.








Bild von Cschirp - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11574467
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Nabenkappe (Felgendeckel oder Nabenabdeckung)

 

Die Mittenbohrung oder auch Zentrierbohrung ist das Zentrum des Rades und wird durch die Nabenkappe abgedeckt. Diese hat neben einem schützenden Aspekt auch die Funktion eines Zierelementes, welches meist auch das Logo des Felgenherstellers oder der Automarke trägt.

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Niederquerschnittsreifen

 

Ist das Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite geringer als 80 %, so wird von Niederquerschnittsreifen gesprochen.

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Reifengröße

 

Die Reifengröße setzt sich aus der Breite und der Höhe des Reifens sowie dem Felgendurchmesser zusammen. Welche Reifengröße auf das Auto passt, steht im Typenschein, dem Fahrzeugschein oder im Gutachten des Radherstellers. Dabei bezieht sich die Größe auf einen mit Luft gefüllten, aber unbelasteten Reifen.

Wird zum Beispiel die Größe „245/40 R20“ angegeben, so beträgt die Breite 245 mm, die Höhe 40 % der Breite von 245 mm und der Innendurchmesser 20 Zoll.
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RDKS

 

Seit November 2014 ist ein RDKS, genauer gesagt, ein Reifendruckkontrollsystem in jedem Neuwagen Vorschrift. Es kann auch im Englischen mit TPMS (tyre pressure monitoring system) abgekürzt werden und dient zur Reifendrucküberwachung. Reifendruckprobleme können dem Fahrer sofort angezeigt werden, wodurch die Fahrsicherheit erhöht und Unfälle verhindert werden können. Außerdem hilft das RDKS Treibstoff zu sparen.
Es gibt zwei Arten von RDKS, das indirekte und das direkte. Während das indirekte die vorhandenen Sensoren des ESP/ABS nutzt, werden im direkten RDKS zusätzliche Drucksensoren in den Rädern verbaut. Das sorgt für eine noch genauere Messung.

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Spur

 

Die Spur ist die (für das Spurhalten bedeutsame) Stellung von linkem und rechtem Rad zueinander – nicht ganz parallel in Fahrtrichtung. Eine falsch eingestellte Spur ist häufig der Grund für einen übermäßigen, einseitigen Reifenverschleiß und schlechtes Kurvenverhalten.

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SR3

 

Die hochwertige und innovative ALCAR SR3-Lackierung gewährleistet den besten Schutz für Räder während des Winters. Sie sorgt dafür, dass die Räder auch nach unzähligen Tagen Schnee, Regen und Frost noch gut aussehen.
Zwar korrodiert Aluminium nicht im klassischen Sinne, wie beispielsweise Eisen oder Stahl; durch Oxidationsprozesse bildet sich jedoch sehr schnell eine unattraktive, graue Schicht.
Deshalb stärkt die ALCAR SR3-Lackierung die „natürlichen Abwehrkräfte“ der Räder gegen Streusalz, Witterung und andere schädliche Einwirkungen.

Der Name SR3 steht für „Salt Resistant“, die Zahl verweist auf das 3-Schicht-Verfahren – Grundierungsschicht, Farbschicht, Deckschicht. Als Grundierung jedes Rades kommt ein ultrafester Pulverlack in Schwarz oder Hellgrau zum Einsatz, der elektrostatisch aufgebracht und dann bei 210 Grad über 45 Minuten „festgebacken“ wird. Als eigentlicher „Farbträger“ wird dann ein moderner Nasslack appliziert, der weitere 40 Minuten Trockenzeit bei 180 Grad beansprucht. Als transparente Versiegelung und erste Barriere gegen Umwelteinflüsse folgt schließlich noch ein hochwertiger Klarlack.

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TÜV

 

Der TÜV oder auch „technischer Überwachungsverein“ steht für eine „geprüfte Sicherheit“. Er führt regelmäßige Sicherheitskontrollen durch und vergibt bei Bestehen der Tests eine so genannte TÜV-Plakette. Der TÜV prüft außerdem die Räder vor Produktionsfreigabe (Festigkeitsprüfung) und erstellt die Gutachten zur Verwendung am Fahrzeug.

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Springmyride Life-Hack

Einparkhilfe mit einem Tennisball bauen


Mithilfe eines Tennisballs geht das Einparken in die Garage ab sofort ganz ohne Probleme und Abstandskontrollen. Dazu den Ball an einer Schnur befestigen und das Auto bis kurz vor die Wand in die Garage fahren. Dabei sollte eine zweite Person den Abstand zur Wand kontrollieren. Jetzt den Ball so an die Decke hängen, dass der Tennisball die Windschutzscheibe berührt.

Sobald der Ball beim Einparken die Windschutzscheibe berührt, steht das Auto an der richtigen Position.
Lifehack