PRESTIGESIEG

Das AEZ Sailing Team segelt die nationale Konkurrenz im Rahmen der
BMW Hochseemeisterschaft in Grund und Boden.
Aufgrund der intensiven Regattatätigkeit und diverser Terminkollisionen blieb dem AEZ Team ein Antritt beim heimischen Hochseegipfel bis dato verwehrt. Heuer kam es endlich zum Meisterschaftsdebüt der Offshore erprobten, achtköpfigen Crew, die direkt vom Adris Cup angereist war und ohne Vorbereitung von der RC44 in die 14 Meter lange und acht Tonnen schwere Staatsmeister-Klasse (Bavaria 42 match) wechselte. AEZ Geschäftsführer Alexander Riklin, ein ambitionierter und langjähriger Regattasegler, übernahm das Steuer, Christian Binder fungierte als Taktiker, Rene Mangold schlüpfte in die Rolle des Großsegeltrimmers. Trotz der teaminternen Rochaden und des ungewöhnlichen Untersatzes wurde die Meisterschaft, die bei traumhaftem Segelwetter vor Biograd über die Bühne ging, zur klaren Angelegenheit der AEZ Segler. Binder und Co. gewannen vier der insgesamt neun Wettfahrten und segelten bis auf eine Ausnahme immer in die Top 3. Damit gewann die Crew bei ihrem Meisterschaftsdebüt mit einem Rekordvorsprung von acht Punkten. Rang zwei ging an das Team der Yacht Revue, wo die 49er Asse Thomas Zajac und Thomas Czajka als Steuermann und Trimmer fungierten. Bronze holte das Aquila Sailing Team um Christian Bayer.
Der nächste Regattaeinsatz des AEZ Sailing Teams erfolgt im Rahmen der RC44 Weltmeisterschaft, die von 15.-20. November vor Lanzarote ausgetragen wird.

Christian Binder (Taktiker):
„Natürlich ist uns die Erfahrung zu Gute gekommen, aber die Konkurrenz hat schwere Geschütze aufgefahren, das Beste der heimischen Szene war vor Ort, das Niveau entsprechend hoch. Wir waren als klare Favoriten zum Siegen verdammt, der externe und interne Druck war deutlich spürbar. Die Mannschaft hat trotz neuer Zusammenstellung perfekt harmoniert, wir haben kaum Fehler gemacht und in brenzligen Situationen kühlen Kopf bewahrt. Das Ergebnis ist natürlich erfreulich. Zum einen weil der Sieg keine Selbstverständlichkeit war und zum anderen, weil die Hochseemeisterschaft eine qualitativ hochwertige und absolut prestigeträchtige Veranstaltung ist.“

Endstand nach 9 Wettfahrten, 1 Streicher:
1. AEZ Sailing Team 13
2. Team Yacht Revue 21
3. Aquila Sailing Team 27
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