Leichtmetallräder kommen ursprünglich aus dem Motorsport, wo sie das Fahrzeuggewicht und die so genannten ungefederten Massen positiv beeinflussen. Von diesem Umstand profitieren jedoch nicht nur Rennwagen, sondern auch sparsame Autos mit alternativen Antrieben. Schließlich ist es vor allem die Reichweite, die bei E-Cars oft noch ein Handicap darstellt. Je leichter aber das Fahrzeug ist, desto länger reicht der Strom in den Batterien. Und da ein Auto ja nach wie vor Spaß machen darf – und muss – ist natürlich ein leichtfüßiges Handling erwünscht: Hier gilt es einen Ausgleich für die Batterie-Masse zu schaffen. Zudem wollen beim „Dock+Go“ immerhin sechs Räder bewegt werden. Technisch lautete das Ziel für die AEZ-Ingenieure somit, möglichst viel Gewicht zu sparen. Ein Ansatz, der wichtige Impulse für die Leistungsfähigkeit alternativer Fahrzeuge setzt.
Während die Karosserie des „Dock+Go“ bewusst schlicht ausfällt, sollen die Räder als eine visuelle Projektionsfläche für die Antriebstechnologie der Studie dienen. Optisch wirken die silbern lackierten Aluminiumfelgen bewusst technisch. So stellen die insgesamt fünf dreieckig eingekerbten Speichen einen Rotor dar. Dieses Bauelement findet sich in den verschiedensten Formen sowohl in Elektromotoren als auch in Windkraftanlagen oder Stromerzeugern aller Art. Die Speichenzwischenräume prägen im Bereich des Felgenhorns schwarz abgesetzte, trapezförmige Strukturen. Hier standen ebenfalls Bauteile aus dem E-Motor-Baukasten Pate. Mit fortschreitender Elektrifizierung des Individualverkehrs könnten sich einige der gezeigten Stilelemente sicherlich eines Tages auch in der Serienproduktion wiederfinden.
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