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174Bei der vierten Runde zur King of Europe-Serie hat der ungarische Dotz Teamrider dem zweiten Platz von vergangener Woche noch eins draufgesetzt:

Adam Kerenyi holte sich in der Ukraine die Siegestrophäe!

Nach dem zweiten Platz beim gelungenen Comeback vergangene Woche im slowakischen Piestany blieb Adam Kerenyi nur wenig Zeit zum verschnaufen: Der King of Europe-Tross brach in die Ukraine auf, wo erstmals ein Rennen im Rahmen der europäischen Serie ausgetragen wurde.

Wie schon letzte Woche war die Hitze wieder das größte Thema für die Drifter. Bei einem diesmal kleinen Starterfeld begann der Asphalt zu kochen: Das Team rund um Adam Kerenyi maß extreme 56° Celsius. Kerenyi blieb trotzdem cool und holte sich die 120 Punkte für den Sieg in der Ukraine nach heißen Battles gegen Lokalmatador Dmitryi Illyuk. Dritter wurde der Italiener Francesco Conti, der von Benjamin Boulbes die Führung in der Gesamtwertung der King of Europe übernahm. Kerenyi liegt aktuell 100 Punkte hinter Conti auf Rang fünf.

Nach dem verhaltenen Start in die Saison hat der Dotz Teamrider also so richtig Schwung aufgenommen. Der 32-jährige Ungar hat mit seinem neu aufgebauten BMW E36 mit der E46 Front in den beiden letzten Rennen der Konkurrenz wieder sein ganzes Drifttalent vorgezeigt. Der BMW, Spitzname „The Beast“, ist ein 3er Coupe mit dem 3,8 Liter-Motor eines M5. 650PS bzw. 700Nm sorgen für den passenden Vortrieb zur perfekten Querfahrt, die Federal Reifen sind auf Dotz Fast Seven 9x18 und 10x18 aufgezogen. Für die gute Stimmung ist Kerenyi auf seinen Reisen zu den King of Europe-Veranstaltungen mit einem ganzen Team unterwegs, für die richtige Abstimmung im Auto sorgt Tomi mit seinem Workshop. Jede einzelne Komponente des komplett neu aufgebauten BMW hat Tomi mit seinem Team für die Rennen auf den Driftstrecken Europas optimiert. Immer an einer der ersten Stelle bei solchen Rennen: die Kühlung. Tomi sorgte mit einem maßgeschneiderten System mit sechs verschiedenen Kühlvorrichtungen dafür, dass der BMW nicht überhitzt. In dem rundum mit Fiberglass und Carbon verkleideten Renner werkt ein 6-Gang-Getriebe mit einem LSD Sperrdifferential mit einer Übersetzung von 3,9. Tomi hat zudem einen Wisefab Lenkwinkel-Kit verbaut und modifiziert. Nichts wird von Tomi beim Driftauto von Adam Kerenyi dem Zufall überlassen. Mit einem Stand-alone-Computer werden sämtliche Telemetriedaten permanent ausgelesen, um sofort als mögliche Unregelmäßigkeiten reagieren zu können.
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