RDKS-Zukunft heisst ALCAR!
PLUG&DRIVE FÜR IHRE WERKSTATT.
Seit Ende 2014 sind Reifendruckkontrollsysteme gesetzlich verpflichtend in jedem Neuwagen verbaut und somit nichts Neues. Brandneu ist hingegen, dass ALCAR eine neue und stark verbesserte Produktgeneration im Geschäftsbereich RDKS für den PKW-Aftermarket anbietet.

Lesen Sie hier worum es sich bei den vier Buchstaben RDKS im Detail handelt und welchen umfangreichen RDKS-Support Sie als ALCAR Geschäftspartner erwarten können.
 
ALCAR AEZ DOTZ DEZENT ENZO STAHLRAD   ALCAR AEZ DOTZ DEZENT ENZO STAHLRAD   ALCAR AEZ DOTZ DEZENT ENZO STAHLRAD
RDKS Sensoren
Die neue ALCAR SENSOR-Generation garantiert OE-Qualität. Geprüft und zertifiziert vom TÜV SÜD unter höchsten Auflagen und härtesten Bedingungen.

ALCAR Sensoren
RDKS Sorgenfrei-Paket
Überblick unseres umfassenden Angebots für Geschäftskunden.
RDKS Zuordnungsliste
Unser Service für Sie: Welche RDKS Sensoren passen auf welche Räder?

Leichtmetallräder (pdf/660KB)
Stahlräder (pdf/88KB)
 

RDKS Basics

WAs ist ein RDKS?

Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) bzw. Tire pressure monitoring systems (TPMS) sind in Kraftfahrzeugen eingebaute Systeme zur stetigen Überwachung des Reifendrucks. Dabei wird unterschieden zwischen direkten (messen den Reifendruck mit Sensor im Rad) und indirekten (messen über die ABS-Sensoren des Fahrzeuges) Systemen. Tritt ein Druckverlust an einem oder mehreren Reifen auf, wird der Fahrer darüber direkt am Display im Fahrzeuginneren informiert.


RDKS erfüllen vier Funktionen:
  • Sie erhöhen die Fahrsicherheit durch bessere Griffigkeit, stabileres Lenkverhalten und kürzere Bremswege
  • Sie vermeiden erhöhten Spritverbrauch durch falschen Reifendruck
  • Sie verhindern erhöhten Reifenverschleiß, der durch zu geringen Reifendruck verursacht wird
  • Sie reduzieren durch niedrigeren Spritverbrauch und längerer Reifenlebensdauer den CO2 Ausstoß
TPMS
 

RDKS Gesetzliches

Welche gesetzlichen Vorgaben müssen RDKS erfüllen?


Grundsätzlich gilt ab 1. November 2014: RDKS müssen laut EU-Verordnung ab Werk vom Fahrzeughersteller eingebaut sein. Die EU-Verordnung schreibt allerdings nicht vor, welches Reifendruckkontrollsystem verbaut sein muss. Zulässig sind damit sowohl direkte als auch indirekte Systeme. Voraussetzung ist jedoch, dass sie die Vorgaben und Bedingungen der ECE-R 64 erfüllen. Nach ECE-R64 ist nur die Funktionalität vorgeschrieben, jedoch nicht, ob diese durch einen Original-Sensor oder durch einen Nachrüst-Sensor gewährleistet wird.

Wichtig: Gemäß der EU-Richtlinie 2014/45/EU, die ab dem 20.05.2018 in Kraft tritt, wird ein offensichtlich nicht funktionstüchtiges Reifendruckkontrollsystem (RDKS/ TPMS) bei der Hauptuntersuchung als erheblicher Mangel eingestuft.
Law
 

RDKS & Räderkauf

Worauf muss man beim Räderkauf achten?

Hat Ihr Fahrzeug bereits ein RDKS, so gilt es heraus zu finden, ob es sich um ein direktes oder ein indirektes System handelt. Bei einem indirekten RDKS bleibt für Sie alles wie gewohnt, denn der Räderkauf hat keinen Einfluss auf das RDKS.

Handelt es sich um ein direktes RDKS, sollten Sie beim Räderkauf auf folgendes achten:

1. Erfüllt das Raddesign Ihrer Wahl alle Voraussetzungen für den Einbau eines RDKS Sensors? 

2. Aufgrund der der komplexen RDKS-Technologie empfehlen wir Ihnen einen Fachhändler aufzusuchen. Dieser verfügt über spezielles Know-how und das nötige Werkzeug, um alle Servicearbeiten reibungslos und fachgerecht durchzuführen. Gerne hilft er Ihnen auch bei Fragen weiter.

Alle Räder von ALCAR werden bereits seit Anfang 2012 für die Aufnahme der notwendigen Funksensoren (direktes RDKS) vorbereitet und die entsprechenden Informationen in den TÜV-Gutachten vermerkt.

Somit geht der Räderkauf fix, denn für ALCAR Kunden ändert sich nix.
RDKS TPMS
 

RDKS Expertenwissen

Technische Details und Auswirkungen von RDKS auf Wartung und Service


Was sind die Unterschiede zwischen einem direktem und einem indirektem System?

Bei einem direkt messenden System erfasst ein Sensor im Rad den Luftdruck des Reifens. Diese Informationen werden per Funk an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen. Unterschiedliche Displays der einzelnen Fahrzeughersteller geben dem Fahrer auch die Möglichkeit die aktuellen Druckwerte permanent abzulesen, oder aber er erhält nur eine Warnung bei einem zu geringem Reifendruck. Diese Systeme sind sehr genau, da sie den Druck direkt pro Rad überwachen.

Wie funktioniert ein indirektes RDKS?

Bei einem indirekten System überwachen die am Fahrzeug befindlichen ABS-oder Traktions-Sensoren die Räder auf Drehzahlunterschiede, die bei einem Druckabfall im Reifen auftreten würden. Zusätzlich werden druckabhängige Schwingungen der Räder gemessen. Eine Veränderung dieser gilt als weiterer Hinweis für einen Druckverlust.

Was sind die Vor- bzw. Nachteile dieser Systeme?

Ein direktes RDKS ermöglicht eine sehr genaue Datenerfassung und Zusatzfunktionen wie Reifenpositionserkennung, die Erkennung von Druckverlust im Stand und die Überwachung des Reifendrucks eines Ersatzrades. Ein direktes RDKS verlangt einen deutlichen Mehraufwand beim Reifenwechsel und bei der Wartung. Alle Räder eines Fahrzeugs (Sommer, Winter, Ersatz) müssen mit einem funktionstüchtigen Sensor ausgestattet sein.

Ein indirektes RDKS ist ungenauer in der Funktionsweise, da es beispielsweise weder den Reifendruck noch die Reifentemperatur messen kann. Es kann zudem keinen Druckverlust in den Reifen an einem stehenden Fahrzeug feststellen. Bei einem Reifenwechsel erweist sich dieses System als deutlich einfacher und sparsamer für den Geldbeutel, da auf die Verwendung von Rad-Sensoren verzichtet wird.

Welche Auswirkungen haben RDK-Systeme auf Wartung und Service?

Der Einsatz von RDKS ist im laufenden Betrieb und bei der Wartung von Fahrzeugen sowohl für den Fahrzeughalter als auch für Fachhändler mit neuen Anforderungen verbunden:

Bei einem Reifenwechsel wird der Fahrzeughalter diesen nicht mehr ohne Weiteres selber durchführen können, da speziell bei direkten RDKS der Sensor nur von einem entsprechend qualifizierten Fachhändler montiert, eingestellt und kontrolliert werden kann. Fachhändler werden aufgrund der flächendeckenden Verbreitung dieser Technik ihr Personal qualifizieren und in die entsprechende Ausstattung investieren.

Kann ich meine Reifen mit direktem RDKS selbst montieren?

Reifenmontage ist ein sicherheitsrelevantes Thema und erfordert Fachwissen (Prüfung des Zustandes des Reifens, Verwendung des korrekten Anzugsmoments,…). Deshalb empfehlen wir diese grundsätzlich nur durch den Fachhändler durchführen zu lassen.

Direkte RDKS Systeme bringen zudem folgende neue technische Erfordernisse mit sich:
  • Notwendigkeit der Wartung des Ventils sowie der Dichtungen bei jedem Radwechsel, um einen Verschleiß des Sensors zu verhindern
  • Bei neuen Reifen: neues Anlernen der Sensoren an das Fahrzeug bei Einsatz neuer Sensoren (neue Sensor-ID) oder Veränderung von Radpositionen der Sensoren zur Sicherstellung der störungsfreien Kommunikation zwischen Sensor und RDKS-Empfänger
  • Bei einem Reifenwechsel ist der Batteriestand der Sensoren zu prüfen


Mein Fahrzeug hat kein RDKS, muss ich nachträglich eines einbauen lassen?


In Fahrzeugen, die einer RDKS-Pflicht unterliegen, wurde ein indirektes oder direktes RDKS bereits bei der Herstellung eingebaut, da andernfalls dieses Fahrzeug innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten keine Typengenehmigung bzw. keine Zulassung erhält.

Eine nachträgliche Montage von einem RDKS ist nicht verpflichtend.

 

ALCAR RDKS Branchenlösung

RDKS – vier Buchstaben – eine Lösung: ALCAR !



ALCAR bietet eine maßgeschneiderte Branchenlösung an: Neben den neuen Sensoren wurde mit BARTEC, dem weltweit führenden Hersteller von RDKS-Diagnosegeräten, gleichzeitig auch ein neues Hochleistungsgerät entwickelt. Mit dem ALCAR Tech600 steht den Spezialisten im Fachhandel ein umfassendes Diagnose- und Programmiergerät inklusive vieler Extras ab sofort zur Verfügung. Das neue ALCAR Tech600 enthält unter anderem ein Farbdisplay, WIFI, Bluetooth OBDII, kabelloses Aufladen und ein robustes ergonomisches Gehäuse.

Durch eine verbesserte Navigation, zahlreiche Menüsprachen, Live-Updates via WIFI sowie umfangreiche Möglichkeiten zur OBD-Analyse erleichtert das neue Tool den Werkstattalltag. Hinzu kommen eine automatische Sensorerkennung, Multiprogrammierung, ERP-Integration und eine umfangreiche Datenbank für Anlernverfahren sowie eine Lizenzlaufzeit von drei Jahren. Ein einmaliges ALCAR Upgrade-Special bietet jedem Fachbetrieb die volle Abdeckung der wichtigsten Sensorhersteller weltweit.
ALCAR TPMS Device